Barcelonas Cheftrainer Hansi Flick hat trotz der Niederlage im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League gegen Atlético Madrid geschworen, dass die Katalanen nicht aufgeben werden.
Barcelona war nach der 0:2-Niederlage gegen Atlético Madrid am Mittwoch sehr frustriert, wodurch ihre Champions-League-Träume endgültig zunichtegemacht wurden.
Sie müssen nun nächste Woche ins Air Metropolitano in Riad reisen und mit mindestens zwei Toren Unterschied gewinnen, um weiterzukommen, was unter den gegebenen Umständen äußerst schwierig sein wird.
Wie Marca (via Football Espana) berichtet, zeigte sich Cheftrainer Hansi Flick trotz des enttäuschenden Ergebnisses für seine Mannschaft optimistisch.
„Sie haben zwei Tore geschossen und waren qualitativ sehr stark. Beim ersten Gegentreffer hätten wir besser verteidigen müssen, wir haben die Rote Karte kassiert und dann das Gegentor. Wir haben verloren, aber wir hatten sehr gute Chancen. Wir geben nicht auf. Ich denke, wir hatten viele Möglichkeiten.“
Flick äußerte sich auch zu Pau Cubarsis Roter Karte und hob zudem eine Szene hervor, die sich neun Minuten nach der zweiten Karte ereignete. Marc Pubill berührte den Ball nach einem Abstoß mit der Hand, doch der VAR griff nicht ein, was Flick kaum fassen konnte.
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„Ich bin mir bei Cubarsís Platzverweis nicht sicher, er könnte richtig oder falsch gewesen sein. Ich bin mir nicht sicher, ob er ihn ausreichend berührt hat. Der Ball war hinter ihnen. Aber die Situation, in der sie den Ball im Strafraum mit der Hand berühren, und ich verstehe nicht, warum der VAR nicht eingeschaltet wurde.“
„Fehler passieren, das ist normal, aber wozu haben wir den VAR in solchen Situationen? Das sollte ein Elfmeter und eine zweite Gelbe Karte, also Rot, sein.“
„Der VAR war Atlético gegenüber ziemlich voreingenommen… er war ein Deutscher (Schiedsrichter). Danke, Deutschland. Ich verstehe nicht, was in einer Situation passiert, in der ein Torwart losspielt und der Verteidiger den Ball mit der Hand abfängt. Für mich ist das eine zweite Gelbe Karte und außerdem ein Elfmeter. Mal sehen, ob sie uns das erklären können.“
„Ich denke, wir haben alles gegeben und hatten einfach kein Glück, aber wir müssen jetzt nach vorne schauen und uns auf das nächste Spiel gegen Atlético konzentrieren. Wir sind aber positiv gestimmt und werden kämpfen.“


