Die ehemalige Starspielerin der US-amerikanischen Frauenfußballnationalmannschaft, Megan Rapinoe, hat den Kampagnenslogan des Landes für die Weltmeisterschaft 2026 kritisiert.
Der ehemalige Star der US-amerikanischen Frauen-Nationalmannschaft sagte, sie sei von dem Ausdruck „Never Chase Reality“ abgestoßen, da dieser unbeabsichtigte und negative Implikationen für das Selbstvertrauen des Teams habe.
In der neuesten Folge von 'Ein Hauch mehr' Gemeinsam mit ihrer Partnerin Sue Bird und der Sportreporterin Katie Nolan sparte Rapinoe nicht mit Kritik an der kreativen Ausrichtung.
Lesen Sie auch:Ighalo: Osimhen sollte neuer Kapitän der Super Eagles werden
„Der Slogan des Teams vor der Weltmeisterschaft, das war sozusagen ihr Abgang, und ihr Slogan lautet ‚Never chase reality‘. Ich dachte mir, Leute, ich glaube nicht, dass er das aussagt, was ihr denkt“, sagte Rapinoe im Podcast.
„Ich dachte mir eher: Warum sind wir nicht einfach bei ‚Träume groß‘ geblieben? Für mich klang das so, als ob man sich selbst schon für nicht gut genug hält. Das hat mir nicht gefallen.“
Der US-amerikanische Fußballverband präsentierte den Slogan zusammen mit einem 90-sekündigen Werbefilm, der von Schauspieler Marcello Hernandez gesprochen wird. In einer mit dem Video veröffentlichten Erklärung verteidigte Hernandez die Bedeutung der Kampagne.
„Bei dieser Kampagne geht es nicht nur um Fußball, sondern um den amerikanischen Traum“, sagte Hernandez. „Sich niemals der Realität zu stellen, bedeutet, die Chancen zu ignorieren und es zu wagen, zu träumen.“


