Der slowenische Trainer Matjaz Kek hat Manchester United vorgeworfen, wichtige Details über die Verletzung von Benjamin Sesko zurückzuhalten.
Zur Erinnerung: Sesko wurde in der 58. Minute des Spiels für Noussair Mazraoui eingewechselt, bevor er sich in der 85. Minute eine Knieverletzung zuzog und wenige Minuten später vom Platz musste.
Auf die Frage nach Seskos Zustand nach dem Spiel sagte United-Cheftrainer Amorim jedoch, er sei über das Ausmaß der Verletzung besorgt.
Als Reaktion auf diese Entwicklung erklärte Kek, er habe noch keine offizielle Information über Seskos Verletzung vor den entscheidenden WM-Qualifikationsspielen dieser Woche gegen Kosovo und Schweden erhalten.
„Die Form ist im Moment nicht das größte Problem. So etwas kommt vor, besonders bei einem Stürmer. Ich mache mir eher Sorgen wegen einer Verletzung, denn es ist das Knie. Wir wissen nicht, wie es weitergeht, und wir brauchen Ben in Topform. Ich habe keine Ahnung. Weil es das Knie ist, kann man nie wissen.“
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„Bei allem Respekt vor einem so großartigen Verein wie Manchester United: Wir haben offiziell noch nichts erhalten; keine Unterlagen, keine Dokumente. Wir würden sie natürlich gerne bekommen. Wir möchten, dass sich unser medizinisches Team das ebenfalls ansieht. Unser Arzt ist ein Experte auf diesem Gebiet. Diese Position ist nicht mit irgendjemandem besetzt.“
„Ich kann dazu natürlich keine Stellungnahme abgeben. Ich habe zwar gewisse Informationen und stehe selbstverständlich auch mit Beni in Kontakt. Offiziell wissen wir aber noch gar nichts. United hat sich noch nicht bei uns gemeldet. Natürlich mache ich mir Sorgen um den Spieler; sein Wohlergehen ist mir das Wichtigste.“
„Wir sind bereit, alles dafür zu tun, und wir haben noch nie jemanden aufs Feld geschickt, wenn auch nur das geringste Risiko bestand. Die Nationalmannschaft ist jedoch etwas ganz Besonderes, und ich erwarte von allen höchsten Respekt. Slowenien hat diesen verdient, selbst wenn auf der anderen Seite ein Schwergewicht wie England und etwas so Außergewöhnliches wie die Premier League stehen. Schließlich ist es schon eine ganze Weile her, dass England Slowenien besiegt hat, und das allein spricht Bände über uns.“


