Real Madrid musste im erbitterten Titelrennen der LaLiga gegen Barcelona an Boden verlieren, als Martín Satrianos Treffer in der ersten Halbzeit Getafe am Montagabend im Estadio Santiago Bernabéu einen 1:0-Sieg bescherte.
Madrid hatte in der ersten Halbzeit zahlreiche Chancen, wobei Vinicius und Arda Güler dem Führungstreffer am nächsten kamen.
Durch die Niederlage liegt Real Madrid nun vier Punkte hinter Barcelona.
Real Madrid lag vor dem Anpfiff im Bernabéu vier Punkte hinter Barcelona und verschwendete keine Zeit mit der Suche nach dem Führungstreffer – und sie hätten bereits nach zwei Minuten den Bann brechen können, wenn Vinicius seinen Schlenzer nicht am langen Eck vorbeigesetzt hätte.
Getafe erspielte sich seinerseits frühzeitig Chancen und kam einem sensationellen frühen Tor nahe, als Diego Ricos Volleyschuss am zweiten Pfosten von Trent Alexander-Arnold zur Ecke abgewehrt wurde.
Madrid drängte weiter nach vorne und erspielte sich eine Reihe von Chancen für Vinicius, dessen erster Versuch vom Fuß von David Soria abgewehrt wurde, bevor eine Flanke von Federico Valverde kurz vor ihm im Strafraum aufsprang.
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Doch die beste Chance der Königlichen in der ersten Hälfte war Arda Güler, der sich im Strafraum an zwei Verteidigern vorbeidrehte und einen wuchtigen Schuss abgab, den Soria jedoch mit einer Glanzparade vereitelte.
Madrid hatte Glück, dass das Spiel mit elf Spielern auf dem Feld weitergehen konnte, als Antonio Rüdiger Rico nach einem Gerangel offenbar mit dem Knie in die Wange traf; der VAR entschied sich gegen ein Eingreifen.
Leider erhielten ihre Hoffnungen, mit Barcelona mithalten zu können, kurz vor der Pause einen schweren Rückschlag, als Mauro Arambarri einen Klärungsversuch von Rüdiger per Kopf zurück in den Gefahrenbereich verlängerte, wo Satriano den Ball per Volleyschuss ins Tor hämmerte und Thibaut Courtois keine Chance hatte, einen Ball zu halten.
Die Gastgeber versuchten in der zweiten Halbzeit den Ausgleich zu erzielen, konnten ihren Druck aber nicht in Erfolg ummünzen. Mehrere Ecken um die 60. Minute herum brachten keine wirkliche Gefahr für die Getafe-Abwehr hervor, und Rüdiger köpfte 15 Minuten vor Schluss am kurzen Pfosten vorbei.
In der Nachspielzeit wurde es noch schlimmer, als Franco Mastantuono wegen Meckerns die Rote Karte sah und Getafes Adrián Liso später die zweite Gelbe Karte erhielt. Beide Mannschaften spielten die letzten Sekunden mit zehn Mann.


