Der ghanaische Fußballverband (GFA) hat den Cheftrainer der Black Stars, Otto Addo, entlassen. Completesports.com Berichten.
Die Entlassung von Addo wurde vom ghanaischen Fußballverband (GFA) nur wenige Stunden nach der 1:2-Niederlage der Black Stars gegen Deutschland in ihrem zweiten internationalen Freundschaftsspiel im März bekannt gegeben.
Der ghanaische Fußballverband (GFA), das Sportministerium und der Trainer hielten nach dem Zusammenstoß mit Deutschland eine Dringlichkeitssitzung ab, die zu einer Entscheidung über die Zukunft des Trainers führte.
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„Der ghanaische Fußballverband (GFA) hat sich mit sofortiger Wirkung von Otto Addo, dem Cheftrainer der ghanaischen Herren-Nationalmannschaft (Black Stars), getrennt.“ sagte in einer Erklärung.
„Der Verein möchte Otto Addo herzlich für seinen Beitrag zum Team danken und wünscht ihm viel Erfolg bei seinen zukünftigen Vorhaben.“
Laut dem ghanaischen Fußballverband wird die neue technische Ausrichtung der Black Stars zu gegebener Zeit bekannt gegeben.
Die Black Stars treffen im Mai in ihren letzten Vorbereitungsspielen vor der Weltmeisterschaft im Juni und Juli in Nordamerika auf Mexiko und Wales.



2 Kommentare
Nein, Ghana… nicht in einer Zeit wie dieser.
Addo ist vielleicht kein herausragender Trainer, eigentlich ist er es gar nicht. Er qualifizierte Ghana für die WM 2022, weil Eguavoen Nigerias Trainer war, und für die WM 2026 vor allem deshalb, weil Mali noch Chelle als Trainer hatte. Doch dazwischen verliefen die Spiele der Black Stars unter seiner Führung beinahe katastrophal.
Als ob das Verpassen der Qualifikation für den Afrika-Cup 2025 in einer Gruppe mit Angola und Sudan nicht schon schlimm genug wäre, weckt eine Siegquote von 38 % in 34 Spielen über zwei Spielzeiten hinweg in keiner Weise Vertrauen.
Doch die Entlassung des Trainers drei Monate vor der Weltmeisterschaft erscheint mir wie der endgültige Sargnagel für eine von vornherein zum Scheitern verurteilte Kampagne.
Oder vielleicht erkennen die FA-Funktionäre ja, dass die Weltmeisterschaft 2026 ein einziges Spektakel wird, und eine gute Möglichkeit, dieses Spektakel noch besser zu machen, wäre, den aktuellen Trainer zu entlassen, die Regierung dazu zu bringen, über eine eilig einberufene Präsidiale Arbeitsgruppe mehr Geld bereitzustellen, um einen europäischen Trainer zu engagieren, mit dem sie eine stattliche Aufteilung aushandeln können, und so in einer so lukrativen Zeit wie der Weltmeisterschaftssaison noch mehr Geld in ihre Taschen zu stecken.
Afrika scheint mal wieder zur Weltmeisterschaft zu fahren und dabei neun Startplätze zu verschwenden. Das ist bereits der dritte afrikanische Trainer, der 2026 sein Comeback feiert. Wie viele weitere werden wir wohl noch erleben, bevor in Amerika der erste Ball rollt?
Morgens entlassen,
Morgens entlassen,
Otto Addo wurde heute Morgen entlassen!
Na wa ooo.
Das ist das „Dilemma der Freundschaftsspiele“. Nutze Freundschaftsspiele, um neue Spieler und Formationen zu testen und gleichzeitig eine peinliche Niederlage zu vermeiden. Schließlich musst du ja noch angestellt sein, um von den vorgenommenen Anpassungen zu profitieren!