Ebenezer Akinsanmiro sagte, dass es für ihn eine große Herausforderung sein werde, einen Stammplatz im Mittelfeld der Super Eagles für den diesjährigen Afrika-Cup zu ergattern.
Akinsanmiro ist einer der neuen Spieler, die ihr Debüt in Marokko geben werden, wenn die Kampfhandlungen in Fes beginnen, dem Austragungsort der Gruppenspiele der Super Eagles in Gruppe C.
Der junge Spieler von Inter Mailand, der derzeit an Pisa in der Serie A ausgeliehen ist, muss sich im Mittelfeld gegen etablierte Spieler wie Kapitän Wilfred Ndidi, Alex Iwobi, Frank Onyeka, Raphael Onyedika und Mohammed Usman durchsetzen.
Im Gespräch mit Completesports.comAkinsanmiro erklärte, er müsse sein Bestes geben, um sich einen Platz in der Startelf des Trainerteams zu sichern.
„Es wird eine große Herausforderung für mich als Mittelfeldspieler, weil wir viele erfahrene Spieler im Team haben, deshalb muss ich mein Bestes geben.“
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Akinsanmiro zeigte sich begeistert darüber, in den endgültigen 28-Mann-Kader für den Afrika-Cup 2025 berufen worden zu sein.
Er wies jedoch darauf hin, dass er nichts verspreche, sondern lediglich hoffe, dass die Super Eagles in Marokko nicht enttäuschen würden.
Er fügte hinzu: „Ich fühle mich gut, ich bin überglücklich und freue mich sehr über die Nominierung. Ich verspreche zwar nichts, aber ich hoffe, dass wir in diesem Turnier gut abschneiden werden.“
Die Super Eagles starten ihre Kampagne in Marokko am Dienstag, den 23. Dezember, gegen die Taifas Stars aus Tansania.
Auch das andere Gruppenspiel der Gruppe C zwischen Tunesien und Uganda findet am Dienstag statt.
Von James Agberebi in Fes, Marokko




2 Kommentare
Ist Akinsanmiro die Antwort?
Das Mittelfeld der Super Eagles litt in den letzten Saisons unter mangelnder Offensivkraft.
Iwobi frustriert viele Super Eagles-Fans mit seiner Verletzungsanfälligkeit, doch sein unermüdlicher Einsatz bleibt sein Alleinstellungsmerkmal.
Die nigerianischen Fans sehnen sich nach den Tagen, an denen ein Wilson Oruma oder Sunday Mba im Mittelfeld den Tiger am Schwanz packt, um mit flüssigen Bewegungen, unaufhaltsamer Geschwindigkeit und präzisen Torschüssen in die Höhle des Gegners vorzudringen.
Fisayo Dele-Bashiru hat sich in diesem Bereich für Nigeria als echte Entdeckung erwiesen, wurde aber durch Verletzungen etwas ausgebremst. Darüber hinaus wünschen sich die nigerianischen Fans mehr offensive Mittelfeldspieler, mehr Potenzial und mehr Torgefahr.
Um auf die oben gestellte Frage zurückzukommen: Ist Akinsanmiro dieser Spieler?
Die Antwort ist NEIN. Warum? Weil es wirklich schwierig ist, ein europäisches Spitzenteam oder ein durchschnittliches Team zu finden, das kreative afrikanische Mittelfeldspieler einsetzt. Dies ist ein bedauerliches Stereotyp, das heutzutage im Fußball immer noch vorkommt. Europäische Trainer haben afrikanische Fußballer IMMER anhand ihrer körperlichen Attribute (Kraft, Ausdauer, Athletik usw.) beurteilt, sodass afrikanische Fußballspieler immer durch diese engstirnige Brille betrachtet werden.
Nur in den sogenannten kleineren Vereinen/Kleinklubs findet man kreative afrikanische Spieler, die sich optimal entfalten können. Gemäß dem oben genannten „europäischen Standardprofil“ spielen afrikanische Spieler auf allen Positionen außer dem offensiven Mittelfeldspieler, wo kreative Spieler die gefährlichste Zone auf dem Spielfeld besetzen (Zone 14).
Mein Bruder Ebenezer ist also nicht die Lösung. Vielmehr sollte Trainer Eric taktisch einen ähnlichen Ansatz wie Peseiro beim letzten Afrika-Cup verfolgen, jedoch mit mehr Fokus auf Konterangriffe (athletische Mittelfeldspieler und schnelle Angreifer) anstatt sich zu sehr auf Victor Osihmen und dessen ballbesitzorientierte Spielweise zu verlassen (was sich beim Afrika-Cup zeigen wird). Außerdem sollte er aufhören, unpassende Spieler in unpassende Positionen zu zwängen. Danke.