Enzo Fernandez hat angedeutet, dass er in diesem Sommer einen Wechsel von Chelsea anstreben könnte.
Der Vizekapitän der Blues äußerte sich nach Chelseas 3:0-Klatsche gegen PSG an der Stamford Bridge am Dienstagabend, die eine 8:2-Demütigung durch den amtierenden Europameister besiegelte.
Kvicha Kvaratskhelia und Bradley Barcola erzielten frühe Tore und zerstörten damit jede Hoffnung auf ein dramatisches Comeback, bevor der eingewechselte Senny Mayulu in der zweiten Halbzeit ein drittes Tor erzielte.
Fernandez wechselte für 107 Millionen Pfund zu Chelsea und war damit einer der ersten großen Transfers der BlueCo. In einer bisher eher enttäuschenden Saison zählte er mit 12 Toren und sechs Vorlagen in 45 Einsätzen zu den Leistungsträgern des Teams. Dennoch wollte sich der Mittelfeldspieler nicht zu seiner Zukunft beim Verein bekennen.
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Auf die Frage, wo er nächste Saison spielen werde, sagte Fernandez gegenüber ESPN Argentina (via Independent): „Ich weiß es nicht. Es stehen noch die ersten Halbzeiten [der Premier-League-Saison] und der FA Cup aus. Dann kommt die Weltmeisterschaft, und dann sehen wir weiter.“
Fernandez' Abgang wäre ein schwerer Schlag für Trainer Liam Rosenior. Der Mittelfeldspieler hat sich einen Namen gemacht, indem er im Strafraum wichtige Tore erzielt, und seine Erfahrung als Weltmeister ist für den jüngsten Kader der Premier League von unschätzbarem Wert.
Rosenior war sich der Kommentare von Fernandez nicht bewusst, als sie ihm in der Pressekonferenz nach dem Spiel vorgelegt wurden.
„Das habe ich nicht gesehen. Es fällt mir schwer, nach einem Spiel über Spekulationen zu sprechen. Ich muss mich jetzt auf das Wichtigste konzentrieren, nämlich sicherzustellen, dass wir gegen Everton (an diesem Wochenende) das richtige Ergebnis erzielen.“


