Chelsea wurde wegen Verstößen gegen die Premier-League-Regeln bezüglich Zahlungen an Berater mit einer Geldstrafe von 10.75 Millionen Pfund belegt und erhielt eine einjährige Transfersperre, die für zwei Jahre zur Bewährung ausgesetzt wurde, wie talkSPORT berichtet.
Die Geldstrafe in Höhe von 10.75 Millionen Pfund ist zudem die höchste, die jemals von der Premier League verhängt wurde, und übertrifft den bisherigen Rekord von 5.5 Millionen Pfund, der 2007 an West Ham verhängt wurde.
Der Verein wurde außerdem mit einer neunmonatigen Transfersperre für Nachwuchsspieler belegt, nachdem er seine früheren Verstöße gegen die Ligabestimmungen selbst gemeldet hatte.
Nach zwei disziplinarischen Maßnahmen bestätigte die Premier League am Montag, dass die Blues sanktioniert wurden.
Dies geschieht, nachdem der Verein seine möglichen Regelverstöße freiwillig selbst gemeldet hatte.
Im September wurden sie daraufhin vom Fußballverband angeklagt.
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Eine unabhängige Kommission stellte fest, dass Chelsea gegen Regeln in Bezug auf Finanzberichterstattung, Fremdkapitalinvestitionen und Jugendentwicklung verstoßen hatte.
Neben der Geldstrafe wurde dem Verein mit sofortiger Wirkung eine neunmonatige Sperre für die Verpflichtung von Nachwuchsspielern auferlegt.
Das Verbot betrifft nicht die aktuellen Nachwuchsspieler des Vereins.
Gleichzeitig wurde ihnen auch ein einjähriges Verbot der Verpflichtung von Spielern der ersten Mannschaft auferlegt, das für zwei Jahre zur Bewährung ausgesetzt wurde.
Die Verstöße ereigneten sich vor über einem Jahrzehnt unter der vorherigen Eigentümerschaft des Vereins.
Das BlueCo-Konsortium von Todd Boehly kaufte Chelsea im Jahr 2022 von Roman Abramovich.
Zuvor war bekannt geworden, dass der Verein argumentiert hatte, ihm sollten wegen der Verstöße keine Punkte abgezogen werden.
Die derzeitigen Eigentümer von Chelsea argumentierten, dass stattdessen sie bestraft werden sollten, da Abramovich nicht mehr an der Spitze des Vereins an der Stamford Bridge stehe.
Der Verein kooperierte uneingeschränkt mit den Ermittlungsbehörden, nachdem er die möglichen Verstöße freiwillig offengelegt hatte.
Es wird davon ausgegangen, dass einige Verstöße der Premier League möglicherweise nicht bekannt geworden wären, wenn sie dies nicht getan hätten.
Trotz dieser Verstöße hat Chelsea nicht gegen die PSR-Regeln der Premier League verstoßen.


