Die Confederation of African Football (CAF) hat mitgeteilt, sie habe schriftliche Stellungnahmen von Interessenvertretern des Fußballs in Kamerun erhalten, in denen sie fordert, gegen FECAFOOT-Präsident Samuel Eto'o wegen angeblichen Fehlverhaltens zu ermitteln.
In einer am Mittwoch veröffentlichten Erklärung teilte die CAF mit, dass sie diese Anfragen auf Grundlage und in Übereinstimmung mit ihren Statuten und Vorschriften prüfe.
Der Fußballverband erklärte, dass die Vorwürfe zwar auf den ersten Blick schwerwiegend seien, Eto'o jedoch als unschuldig gelte, bis ein zuständiges Gericht zu einem anderen Schluss komme.
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CAF fügte hinzu, dass es während der laufenden Ermittlungen keine weiteren Ankündigungen geben werde und erst nach Abschluss des Verfahrens öffentliche Erklärungen abgeben werde.
Letzten Monat forderten Amateurfußballvereine in Kamerun den Rücktritt von Eto'o.
Die Vereine beklagten „schwerwiegende Unregelmäßigkeiten“ in der Organisation und äußerten Bedenken hinsichtlich mehrerer Punkte, darunter Änderungen im Mandat des Präsidenten, die fehlende Veröffentlichung neuer Statuten und Eto'os Beteiligung an einem Sportwettenunternehmen.
Die Vereine stellten die Rechtmäßigkeit von Eto'os Entscheidung in Frage, eine Botschafterrolle bei dem Wettunternehmen zu übernehmen, da dies möglicherweise sowohl gegen die Regeln der FIFA als auch der FECAFOOT verstößt.
Die FIFA untersagt Personen, die ihrem Kodex unterliegen, strikt die Teilnahme an Wetten, Glücksspielen, Lotterien oder ähnlichen Veranstaltungen oder Transaktionen im Zusammenhang mit Fußballspielen oder -wettbewerben.
Verstöße gegen diese Regeln können zu Geldstrafen oder einem Verbot fußballbezogener Aktivitäten führen.


