Super Eagles-Cheftrainer Eric Chelle sagte, seine Spieler hätten trotz des 2:1-Auftaktsiegs gegen Tansania im Trainingslager der Gruppe C für den Afrika-Cup 2025 noch viel Arbeit vor sich.
Tore von Semi Ajayi und Ademola Lookman in jeder Halbzeit bescherten den Super Eagles den perfekten Start.
Kokola M'mombwa glich Ajayis Führungstreffer mit einem brillanten Tor aus, indem er die Abseitsfalle überwand und den Ball an Stanley Nwabali vorbei ins Netz beförderte.
In der Pressekonferenz nach dem Spiel lobte Chelle seine Spieler, räumte aber ein, dass sie vor dem Spiel gegen Tunesien an ihren Fehlern arbeiten müssen.
„Wir müssen diesen Sieg analysieren, weil wir in der ersten Halbzeit viele Fehler gemacht haben, Torchancen kreiert haben und in der zweiten Halbzeit Tansania die Chance gegeben haben, ins Spiel zurückzukommen.“
„Wir haben einige Fehler gemacht, freuen uns aber über den Sieg. Das Wichtigste beim Afrika-Cup ist, sich in jedem Spiel zu verbessern. Nach der Analyse morgen früh müssen wir uns weiter steigern, denn als nächstes treffen wir auf Tunesien, eine starke Mannschaft. Defensiv müssen wir uns in vielen Bereichen verbessern, mehr Bewegung ins Spiel bringen, sowohl mit als auch ohne Ball. Ich lobe meine Spieler für den Sieg, aber es liegt noch viel Arbeit vor uns.“



2 Kommentare
Nigerianische Spieler wissen nicht, wie sie den Ball effektiv einsetzen sollen. Sie sind in vielen Bereichen unbeständig, zeigen dann kurz ihr Können und lassen genauso schnell wieder nach, sodass sie nicht einmal einfache Pässe spielen oder sich bietende Torchancen nutzen können. Sie wissen nicht, wem sie den Ball zuspielen oder wann sie schießen sollen.
Hoffentlich fangen wir nicht an, gegen Top-Teams Fußball zu lernen. Denn der Schiedsrichter würde unsere Misere mit fragwürdigen Entscheidungen und unseren ohnehin schon bestehenden Leistungsschwankungen nur noch verschlimmern.
Wir müssen so effektiv spielen wie in unseren Vereinen. Der Trainer muss den Mut haben, Fehler wie Fehlpässe, mangelhafte Spielaufbauten und unüberlegte Schüsse zu korrigieren. Wir sind in Nigeria, wir müssen endlich erwachsen werden und aus unserem Dornröschenschlaf erwachen. Sonst werden wir eine doppelte Demutserklärung bekommen und Ghana wird uns auslachen!
Ehrlich gesagt war ich von diesem glanzlosen Sieg nicht beeindruckt. Sie haben sich den Sieg nur mühsam erkämpft. Ein gutes Team hätte mindestens drei Tore in Folge erzielt. Das Gegentor von Nwabali war ein unnötiger Fehler. Er hatte im Strafraum die Oberhand und anstatt den Gegenspieler unter Druck zu setzen, hob er nur die Hände wegen Abseits. Es fehlte ihnen an Dringlichkeit im Spiel, und dieses ständige Zurückspielen muss aufhören. Erst mit Simons Einwechslung trauten sich unsere Angreifer, die tansanische Abwehr anzugreifen. Vielleicht ist diese Spielweise ja vom Trainer so vorgesehen.