Ugandas Cheftrainer Paul Put hat die FIFA scharf kritisiert, nachdem der Weltfußballverband den Vereinen erlaubt hatte, ihre Spieler bis nur eine Woche vor dem Anpfiff des Afrika-Cups 2025 zu behalten.
Die Vereine waren zuvor verpflichtet worden, die Spieler für den Wettbewerb bis spätestens 8. Dezember freizugeben.
Die FIFA verschob den Termin später auf den 15. Dezember, angeblich aufgrund von Druck seitens europäischer Klubs.
Put Slams FIFA
Put räumte ein, dass die Entscheidung der FIFA die Vorbereitung seiner Mannschaft beeinträchtigt habe.
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„Wir haben von der FIFA die Mitteilung erhalten, dass die Spieler erst am 16. oder 17. ins Ausland reisen dürfen. Ich hatte gehofft, sie schon ab dem 8. dabei zu haben. Jetzt werden wir bis dahin nur mit der Hälfte der Mannschaft auskommen müssen“, sagte Put. Offizielle Website des ugandischen Fußballverbands.
„Es ist sehr schwierig, sich gut vorzubereiten, aber wir werden damit umgehen können. Es ist bedauerlich, aber so ist es nun mal.“
Zur gestörten taktischen Planung
Put merkte an, dass die Vorbereitungsphase eines Turniers normalerweise eine intensivere Arbeit an taktischen und technischen Strukturen ermöglicht.
Die beschränkten Kadergrößen spiegeln jedoch die kurzen Vorbereitungszeiten während der Qualifikationsfenster wider.
„Alle Pläne, die man monatelang schmiedet, sind plötzlich in weite Ferne gerückt. Man bereitet sich mental vor und bespricht mit den Spielern, was sie verbessern müssen. Jetzt läuft es wie in der Qualifikation, weil keine Zeit mehr bleibt“, fügte Put hinzu.
Von Adeboye Amosu


