Mali hat sich mit zehn Mann für das Viertelfinale des Afrika-Cups 2025 qualifiziert, nachdem es am Samstag im Achtelfinale Tunesien im Elfmeterschießen mit 3:2 besiegt hat.
Mali musste ab der 28. Minute mit zehn Mann weiterspielen, nachdem Woyo Coulibaly wegen eines späten Tacklings gegen Hannibal Mejbris Knöchel die Rote Karte gesehen hatte.
Tunesien durchbrach jedoch in der 88. Minute den Bann durch Firas Chaouat, der eine Flanke von Elias Saad per Kopf verwandelte.
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Doch Mali antwortete prompt in der Nachspielzeit, nachdem Yassine Meriah durch ein Handspiel einen Elfmeter verursacht hatte. Lassine Sinayoko verwandelte den Strafstoß in der 90.+6 Minute und erzwang damit die Verlängerung.
Da auch nach Verlängerung kein Tor fiel, ging das Spiel ins Elfmeterschießen, wo beide Mannschaften Schwierigkeiten hatten. Mali vergab zwei der ersten drei Versuche, während Tunesien drei seiner Elfmeter nicht verwandeln konnte. El Bilal Touré verwandelte schließlich den entscheidenden Elfmeter und sicherte Mali damit den Einzug ins Finale.
Mit diesem hart erkämpften Sieg zieht Mali ins Viertelfinale ein und trifft am 9. Januar in Tanger auf Senegal.


