Die Super Eagles werden am Sonntag (heute) mit den Vorbereitungen für den Afrika-Cup 2025 beginnen, berichten Medien. Completesports.com.
Cheftrainer Eric Chelle, seine Assistenten und sein Betreuerstab trafen am Samstag in Kairo ein.
Die Super Eagles sind im Renaissance Hotel in Kairo untergebracht.
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Unterdessen ist Omonia Nikosias Torwart Francis Uzoho im Trainingslager der Mannschaft eingetroffen.
Die Mehrheit der von Chelle nominierten Spielerinnen wird im Laufe des Tages im Trainingslager erwartet.
Die Super Eagles treffen am Dienstag im Kairoer Internationalen Stadion in einem Freundschaftsspiel auf die Pharaonen von Ägypten.
Das Team wird nach dem Spiel gegen Ägypten mit einem gecharterten Flugzeug nach Marokko reisen.
Von Adeboye Amosu



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Kader der Super Eagles für den Afrika-Cup: Eine SWOT-Analyse
Widersprüchliche Berichte und Gerüchte aus verschiedenen Online-Medien lassen vermuten, dass einige Spieler der Super Eagles, allen voran Superstar-Stürmer Victor Osihmen, planen, das Freundschaftsspiel gegen Ägypten zu meiden, um vor dem Afrika-Cup vermeidbare Verletzungen zu verhindern.
Es bleibt also abzuwarten, wie viele Spieler tatsächlich zum Spiel antreten werden. Meiner Meinung nach ist das Freundschaftsspiel bedeutungslos, zumal die Spieler gerade erst die kräftezehrenden WM-Qualifikations-Playoffs hinter sich haben.
Die Trainer befinden sich jedoch in Ägypten und Francis Uzoho ist ebenfalls vor Ort gewesen, sodass in einigen Kreisen der Wunsch besteht, dass das Freundschaftsspiel stattfindet.
Seit der Veröffentlichung des Kaders der Super Eagles für den Afrika-Cup habe ich darüber nachgedacht, ob er stark genug ist, um in Marokko ein Ausrufezeichen zu setzen.
Viele Experten tippen auf Nigeria als Titelkandidaten. So weit kann ich nicht gehen. Doch rein statistisch gesehen, und auch auf dem Platz, sind diese Mannschaft und dieses Trainerteam durchaus in der Lage, mit Medaillen um den Hals nach Abuja zurückzukehren.
Ich bin bereit, auf einen Podiumsplatz für die Super Eagles zu wetten. Aus diesem Grund habe ich meine verspätete SWOT-Analyse (Stärken, Schwächen, Chancen, Risiken) des Kaders durchgeführt.
Stärken:
Mindestens 17 Spieler des Kaders verfügen über Afrika-Cup-Erfahrung und Medaillen. Diese Turniererfahrung dürfte dem Team zugutekommen.
Nigeria verfügt im Angriff nicht nur über einige der besten Stürmer des Kontinents, sondern hat in letzter Zeit auch im Trikot der Super Eagles seine Torjägerqualitäten unter Beweis gestellt. Sechs der neun Stürmer zählen zudem zu den Leistungsträgern ihrer Vereine.
Schwächen:
Der Rücktritt von William Troost-Ekong hinterlässt eine riesige Lücke, die schwer zu füllen sein wird. Seine Führungsqualitäten, sein Charme abseits des Platzes, seine Treffsicherheit bei Elfmetern und seine Torgefahr bei Standardsituationen müssen ersetzt werden. Es war Betrug, dass Ekong beim letzten Afrika-Cup zum Spieler des Turniers gewählt wurde.
Gegen Kongo wurden die mangelnde Kreativität, Dynamik, Durchschlagskraft und die fehlende Spielwitze im nigerianischen Mittelfeld deutlich. Es bleibt abzuwarten, ob Eric Chelle (Iwobi und Co.) die nötigen Anweisungen geben kann, um das nigerianische Mittelfeld so zu verändern, dass die gegen Kongo erlebte Lähmung und Unterlegenheit vermieden werden.
Chancen:
Da die meisten unserer Stürmer im Vereinsfußball ihre beste Leistung abrufen, hat Nigeria die Chance, die Gegner bis ins Finale mit Toren zu übertrumpfen.
Ndidi wird oft kritisiert, aber ich behaupte, dass Nigeria über eine der besten zentralen/defensiven Mittelfeldstrukturen des Turniers verfügt. Was dem Mittelfeld an Kreativität fehlt, macht es durch seine praktische Fähigkeit, die Abwehr abzusichern, wieder wett. Unsere Mittelfeldspieler zeichnen sich zudem durch eine herausragende Laufbereitschaft aus, die maßgeblich zum zweiten Platz der Mannschaft beim letzten Afrika-Cup beigetragen hat.
Wenn Nwabali fit bleibt, hat Nigeria in einem Elfmeterschießen der K.o.-Runde immer eine Chance.
Bedrohungen:
Nigeria hat weiterhin Probleme mit einer Viererkette. Mit einer Fünferkette stehen wir zwar defensiv stabiler, verlieren aber die Durchschlagskraft unserer Stürmer, die dann den Großteil ihrer Zeit in der Defensive verbringen müssen.
Wird der Mangel an Dynamik im nigerianischen (Offensiv-)Mittelfeld nicht schnell behoben, könnte dies unsere Ambitionen einschränken, so wie derselbe Faktor unsere Chancen auf das Erreichen der späteren Runden der interkontinentalen WM-Playoffs direkt zunichtegemacht hat.