Der ehemalige nigerianische Nationalspieler Mutiu Adepoju hat die Entscheidung des afrikanischen Fußballverbands kritisiert, Senegal den Titel des Afrika-Cups 2025 abzuerkennen.
Zur Erinnerung: Die CAF hatte am Dienstagabend die Entscheidung bekannt gegeben, Marokko zum Meister zu krönen, zwei Monate nach dem erbitterten Ende des Turniers.
Der senegalesische Fußballverband CAF erklärte am Dienstag in einer Stellungnahme: „Die senegalesische Nationalmannschaft hat das Spiel verloren“, obwohl sie im Finale mit 1:0 gewonnen hatte. „Das Ergebnis wird offiziell mit 3:0 für Marokko gewertet.“
Als Reaktion auf diese Entwicklung sagte Adepoju in einem Gespräch mit Fußball Afrikaerklärte, die Entscheidung sei nicht gut für das Image des afrikanischen Fußballs.
Lesen Sie auch:Ehemaliger Star von Aston Villa kritisiert CAF-Entscheidung zur Vergabe des Afrika-Cup-Titels an Marokko
„Ja, definitiv. Die Entscheidung ist nicht gut. Sie ist nicht gut für das Image und so weiter.“
„Wenn eine Entscheidung getroffen werden soll, hätte sie schon längst fallen müssen, nicht erst jetzt – nicht nach zwei Monaten. Genau das ist mein Problem.“
„Ich finde, das ganze Hin und Her hätte nicht sein müssen. Ich war überrascht. Warum hat es so lange gedauert, wenn das doch die korrekten Regeln sind?“
„Ich weiß nicht, was Marokko jetzt tun wird. Werden sie es feiern? Und was ist mit den Feierlichkeiten im Senegal?“
Beim Finale am 18. Januar in Rabat verließen die senegalesischen Spieler unter Führung von Trainer Pape Thiaw aus Protest gegen einen kurz vor Ende der regulären Spielzeit verhängten Elfmeter für Marokko das Spielfeld.
Nach einer rund 15-minütigen Unterbrechung wurde das Spiel fortgesetzt, doch der Elfmeter des marokkanischen Stürmers Brahim Diaz wurde gehalten. In der Verlängerung erzielte Pape Gueye das entscheidende Tor, das Senegal zum zweiten Mal zum Afrikameister machte.


