Die Super Eagles zeigten eine souveräne und taktisch sichere Leistung, besiegten Algerien mit 2:0 und sicherten sich damit einen Platz im Halbfinale des Afrika-Cups 2025. Sie untermauerten damit ihre Ambitionen als ernsthafter Titelkandidat.
Tore von Victor Osimhen und Akor Adams krönten eine dominante Leistung, bei der Nigeria die Nordafrikaner in allen Belangen übertraf und sich damit ein verlockendes Halbfinalduell gegen Gastgeber Marokko sicherte.
Completesports.com AUGUSTINE AKHILOMEN Hebt fünf wichtige Diskussionspunkte aus dem beeindruckenden Sieg der Super Eagles über die Fennecs hervor.
1. Calvin Bassey steht in der Verteidigung wie ein Fels in der Brandung.
Calvin Bassey zeigte gegen Algerien eine seiner besten Leistungen im Trikot der Super Eagles, indem er defensive Stabilität mit zielgerichteten Vorstößen verband, wann immer er im Ballbesitz war.
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Seine körperliche Präsenz erwies sich in Nigerias Abwehrreihe als entscheidend, da er Riyad Mahrez erfolgreich neutralisierte und mit Bruno Onyemaechi und Semi Ajayi ein formidables Verteidigungsduo bildete.
2. Victor Osimhen bestätigt seinen Status als Eagles-Talisman
Victor Osimhen demonstrierte einmal mehr, warum er Nigerias unbestrittener Nummer-eins-Stürmer bleibt, indem er mit einem wuchtigen Kopfball traf und die Vorlage zum Tor von Akor Adams lieferte.
Der Treffer des Galatasaray-Stürmers war sein vierter im Turnier und unterstreicht damit seine Bedeutung für die Super Eagles im Kampf um den AFCON 2025, wo sie ihren vierten kontinentalen Titel anstreben.
Mit 27 Jahren fehlen Osimhen nur noch zwei Tore, um den ewigen Torrekord der Nationalmannschaft von 37 Toren einzustellen, der vom verstorbenen Rashidi Yekini gehalten wird, einem Mitglied der siegreichen nigerianischen Mannschaft des Afrika-Cups von 1994.
3. Alex Iwobi dominiert das Mittelfeld mit Autorität
Alex Iwobi scheint bei der AFCON 2025 zu seiner absoluten Bestform zurückgefunden zu haben. Er diktiert das Spieltempo und dirigiert Nigerias Mittelfeld mit Ruhe und Selbstvertrauen.
Gegen Algerien spielte der Mittelfeldspieler von Fulham nahezu fehlerlos, verband Abwehr und Angriff nahtlos und spielte präzise Pässe auf Victor Osimhen, Akor Adams und Ademola Lookman. Er war maßgeblich am Spielaufbau beider Tore beteiligt.
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4. Eric Chelles aggressive Pressingtaktik zahlt sich aus
Einmal mehr stellte Cheftrainer Eric Chelle sein taktisches Geschick unter Beweis, indem er mit einem aggressiven Pressingsystem Algerien vor große Probleme stellte, sich im Ballbesitz zu etablieren.
Indem Chelle Alex Iwobi und Ademola Lookman die Freiheit gab, sich frei zu bewegen, sorgte er für einen flüssigen Spielfluss im nigerianischen Angriffsspiel und ermöglichte es den Super Eagles, das Geschehen von Anfang bis Ende zu dominieren.
5. Akor Adams glänzt weiterhin bei ihrem AFCON-Debüt
Obwohl er erst zum ersten Mal beim Afrika-Cup dabei war, sorgt Akor Adams mit seinen energiegeladenen Auftritten und seinem Torinstinkt weiterhin für Schlagzeilen.
Der Stürmer des FC Sevilla hätte gegen Algerien einen Hattrick erzielen können, begnügte sich aber mit einem entscheidenden Tor, das Nigerias Sieg besiegelte und seinen wachsenden Ruf bei dem Turnier weiter festigte.



4 Kommentare
War es nur Calvin Bassey? Was ist mit Bright Osayi, der sein bestes Spiel aller Zeiten im Trikot der Eagles abgeliefert hat?
Die Eagles haben 14 Tore erzielt, keines davon war ein Elfmeter.
Nicht zu vergessen ist, dass dies die höchste Toranzahl ist, die wir jemals in der Geschichte des Afrika-Cups erzielt haben.
Furchterregend!
Meine 5 Argumente
1. Chelles gefürchtete Ersatzbank: Angesichts der bisherigen Leistungen der Super Eagles in diesem Turnier ist es erschreckend, wie viele hochkarätige Spieler auf der Bank saßen und nur minimal zum Einsatz kamen. Chukwueze, Onuachu, Dele-Bashiru und Onyedika, um nur einige zu nennen.
2. Chelles meisterhafte Formation: Wie das Team diese Rautenformation (4-1-2-1-2 bzw. 4-3-1-2) angenommen hat, ist schlichtweg magisch. Das Verständnis und die Abstimmung zwischen Iwobi, Bruno, Lookman und Osihmen sind beeindruckend. Dasselbe gilt für Bassey, Onyeka, Osayi-Samuel und Ndidi.
3. Passspielzüge: Ich zählte 22 ununterbrochene Pässe der Super Eagles, bevor es zu einer kurzen Unterbrechung durch Algerien kam, die die Super Eagles jedoch vor dem zweiten Tor wieder aufgriffen; einfach magisch.
4. Direkte Pässe: Lange Pässe über weite Distanzen auf dem Rasen waren in diesem Turnier Iwobis Markenzeichen. Aber auch andere Spieler haben ihren Beitrag geleistet. Semi Ajayi, Bassey und Ndidi haben ebenfalls gefährliche, lange Pässe gespielt, um die gegnerische Abwehr zu knacken.
5. Flanken und Tore: Die Mannschaft liefert unzählige hochkarätige Flanken. Selbst eher ungewöhnliche Flankengeber wie Frank Onyeka bereiteten Algerien mit präzisen Hereingaben Probleme. Fast alle Tore Nigerias waren technisch anspruchsvoll und gut durchdacht.
Daher war Nigeria die einzige Mannschaft, die in diesem Turnier eine perfekte Bilanz vorweisen konnte und unaufhaltsam war.
Es wäre eine Enttäuschung, wenn dieses Team bei diesem Turnier keinen Podiumsplatz erreichen würde.
Ich persönlich bin der Meinung, dass Osayi Samuel und Semi Ajayi in der Championship nichts zu suchen haben. Ich würde ihnen raten, wenn möglich den Trainer zu wechseln, um ein besseres Angebot von Top-Teams zu erhalten.
Zweitens, Don Perez, bitte gib uns den treuen Iwobi von Real Madrid. Versuche es mit Fulham für 70 Millionen, denn er ist genau der Mann, der uns fehlt. Er ist kaum verletzungsanfällig und ein sehr engagierter Spieler. Ich wünsche mir wirklich, dass er, Bassey und Lookman den Afrika-Cup für Südostasien gewinnen. Diese drei ausländischen Spieler werden immer wieder für Südostasien nominiert.
Drittens und sehr wichtig ist das von Chelle eingesetzte System. Dieses System hat verhindert, dass Nwabali in 1-gegen-1-Situationen oder überhaupt in Bedrängnis gerät. Das hat uns geholfen, ohne Gegentreffer zu bleiben, aber ich glaube trotzdem, dass wir in diesem Bereich noch Verbesserungen benötigen.
Raphael Onyedika, das Spiel am Mittwoch ist deine Chance, uns zu zeigen, was du drauf hast. Wir wissen natürlich, dass du Qualität hast, aber mich persönlich hat deine Defensivleistung noch nicht überzeugt. Du bist eher wie Tony Kroos, während Ndidi eher Casemiro ähnelt. Ich denke, wir brauchen gegen Marokko eine Casemiro-Variante, aber ich glaube, du solltest dich mit Onyedikas Hilfe (dem Panzer) anpassen können.
Was wir unter Eric Chelle erleben, ist kein Zufall, sondern herausragendes Coaching und taktische Klarheit. Chelle hat dieses Team erfolgreich in eine Mannschaft verwandelt, die zielgerichteten, ausdrucksstarken und intelligenten Fußball spielt. Weiter so, Coachie!