Jerome Adams Akor hat Sevillas Niederlage gegen Real Betis im LaLiga-Spiel bedauert, berichten Medien. Completesports.com.
Sevilla verlor am Sonntagabend zu Hause mit 0:2 gegen den Stadtrivalen.
Es war die vierte Niederlage der Rojiblancos in fünf Ligaspielen.
Akor frustriert über die Niederlage
Akor sagte, Sevilla habe das Spiel kontrolliert, aber die mangelnde Chancenverwertung habe sie die maximale Punktzahl gekostet.
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„So dürfen wir nicht verlieren. Das ist nicht nur eine Niederlage, das ist eine Ohrfeige für uns selbst“, sagte Akor. Offizielle Website des Vereins.
„Wir hatten das Spiel über weite Strecken im Griff, wir hatten Chancen, aber sie haben ihre genutzt, und dafür gibt es keine Ausreden. Wir müssen hart arbeiten und weitermachen.“
Wie geht es für Sevilla weiter?
Akor betonte außerdem, es sei wichtig, dass die Spieler die Niederlage hinter sich lassen und sich auf die vor ihnen liegende Aufgabe konzentrieren.
„Es ist hart für uns und für alle Sevilla-Fans. Jetzt haben wir unter der Woche den Pokal und dann das Spiel gegen Valencia. Wir müssen nach vorne schauen. Wir werden heute und morgen niedergeschlagen sein, aber wir müssen uns wieder aufrappeln“, fügte er hinzu.
Von Adeboye Amosu



1 Kommentar
Was gibt es an Akor Adams nicht zu mögen? Er erledigt seine Aufgaben im nigerianischen Sturm mit ruhiger Zuversicht und außergewöhnlicher Professionalität. Allerdings wirkt er nicht immer torgefährlich und kann in Spielen leicht unauffällig bleiben, ohne nennenswerte Akzente zu setzen.
Was ich an ihm mag, ist sein Opportunismus. Gibt man ihm nur einen Meter, nutzt er ihn kilometerweit. Als Verteidiger sollte man ihn unterschätzen; ihn aus den Augen zu verlieren, ist fatal, denn er wird präzise und mit Bravour zuschlagen.
Als alleiniger Mittelstürmer gegen Kongo war er nicht in seinem Element. Er konnte die langen Bälle von Ajayi und Nwabali nicht verwerten und war körperlich nicht dominant genug, um die kongolesische Abwehr zu dominieren oder ihr Angst einzujagen. Arokodare hingegen setzte die gegnerischen Verteidiger mit seiner schieren Physis unter Druck, sodass sie sich besonders anstrengen mussten, um ihn an den langen Bällen zu hindern.
Akor fährt für mich zum Afrika-Cup. Er hat sich meine Loyalität, meine Bewunderung und mein Vertrauen verdient. An einem guten Tag, wenn er fit ist, sind Terem Moffis oder sogar (wenn fit und konzentriert) Kelechi Iheanachos vor dem Tor meiner Meinung nach gefährlicher als Akor. Und doch fasziniert mich seine heimtückische, listige Art, wie er im Strafraum lauert und darauf aus ist, dem Torpfosten Schaden zuzufügen. Außerdem überlässt er Victor Osihmen gerne die Bühne, indem er sich zurückhält und Osihmen häufiger mit Pässen versorgt als beispielsweise Arokodare oder Onuachu, die sich (vielleicht zu Recht) selbst als treffsichere Torschützen sehen.
Dies erklärt, warum Akor heimlich den Platz von Arokodare in Chelles Stürmerhierarchie einnahm, da er eher als Teamspieler denn als Torjäger angesehen wurde.
Aber es werden noch weitere Tore fallen, darauf wette ich 2 Kobo, sollte Akor es in den Kader für den Afrika-Cup schaffen.