Nigerias Super Eagles blicken auf eine der erfolgreichsten Geschichten im Afrika-Cup zurück: drei Titel, fünf Vizemeisterschaften und acht Bronzemedaillen. Ihre Konstanz hat sie zu einer festen Größe auf dem Kontinent gemacht.
Neben den kollektiven Triumphen hat auch die individuelle Klasse Nigerias Geschichte beim Afrika-Cup geprägt. Im Laufe der Jahrzehnte haben sich zahlreiche Spieler durch herausragende Leistungen, unvergessliche Tore und Führungsqualitäten in entscheidenden Momenten zu Ikonen entwickelt.
In diesem Beitrag von CompleteSports.com ADEBOYE AMOSU Porträts von 10 nigerianischen Stars, deren Leistungen bei verschiedenen AFCON-Finals den reichen Turniererfolg des Landes geprägt haben.
Rashidi Yekini
Rashidi Yekini gilt als der größte Stürmer, den Nigeria je hervorgebracht hat, und ist mit 13 Toren Nigerias Rekordtorschütze beim Afrika-Cup. Er gewann den Goldenen Schuh bei den Turnieren 1992 in Senegal und 1994 in Tunesien. Yekini wurde 1994 zudem zum Spieler des Turniers gewählt. Seine körperliche Präsenz, seine Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor und seine Konstanz machten ihn zu einer prägenden Figur im afrikanischen Fußball.
Segun Odegbami
Segun Odegbami, mit dem Spitznamen „Mathematical“, war der Star der ersten goldenen Generation Nigerias. Der technisch versierte Flügelspieler trug maßgeblich zum Titelgewinn 1980 im eigenen Land bei und erzielte im Finale beim 3:0-Sieg gegen Algerien zwei Tore. Er wurde mit drei Treffern gemeinsam mit einem anderen Spieler Torschützenkönig und schaffte es sowohl 1978 als auch 1980 in die All-Star-Mannschaft des Turniers.
Christian Chukwu
Christian Chukwu, ein herausragender Verteidiger und respektierter Anführer, führte die nigerianische Nationalmannschaft (Green Eagles) von 1974 bis 1980 als Kapitän an. Er schrieb Geschichte, als er als erster nigerianischer Kapitän den Afrika-Cup-Pokal nach dem 3:0-Sieg gegen Algerien im Finale 1980 in die Höhe stemmte. Chukwu gehörte außerdem zu den Mannschaften, die 1976 und 1978 Vizemeister wurden.
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Stephen Keshi
Stephen Keshi ist eine einzigartige Führungspersönlichkeit zweier Generationen – zunächst als Kapitän, später als Trainer. Der elegante Verteidiger vertrat Nigeria bei vier Afrika-Cups und führte die Mannschaft 1994 in Tunesien zum Titel. 2013 führte er die Super Eagles zu ihrem dritten Titel und ist damit erst der zweite Mann, der den Afrika-Cup sowohl als Spieler als auch als Trainer gewinnen konnte.
Peter Rufay
Peter Rufai, im Volksmund als Dodo Mayana bekannt, nahm an drei Afrika-Cup-Turnieren teil und gewann alle drei Elfmeterschießen in seinen Halbfinals (1984, 1988 und 1994). Seine Treffsicherheit und Erfahrung trugen maßgeblich zum Titelgewinn Nigerias 1994 in Tunesien bei.
Austine Okocha
Austine „Jay-Jay“ Okocha, der Mittelfeldstratege, war Teil der siegreichen Mannschaft von 1994. Er wurde zum besten Spieler gewählt und war einer der beiden besten Torschützen beim Afrika-Cup 2004. Okocha nahm an fünf Afrika-Cups teil und gewann Silber im Jahr 2000 sowie Bronze in den Jahren 2002, 2004 und 2006.
Emmanuel Amuneke
Emmanuel Amuneke lieferte eine der besten Leistungen Nigerias bei einem Afrika-Cup ab und erzielte 1994 im Finale gegen Sambia zwei Tore. Er war auch Teil der Mannschaft, die im Jahr 2000 im eigenen Land den zweiten Platz belegte.
Vincent Enyeama
Vincent Enyeama machte bei seinem Debüt beim Afrika-Cup 2004 sofort auf sich aufmerksam und wurde ins Team des Turniers gewählt. Neun Jahre später trugen seine Ruhe und seine herausragenden Paraden maßgeblich zum Titelgewinn Nigerias 2013 in Südafrika bei. Auch in diesem Jahr schaffte er es wieder ins Team des Turniers.
Sonntag Mba
Der Aufstieg von Sunday Mba war das Märchen des Afrika-Cups 2013. Nachdem er im Viertelfinale beim überraschenden 2:1-Sieg gegen den Favoriten Elfenbeinküste den Siegtreffer erzielt hatte, traf er auch im Finale gegen Burkina Faso zum entscheidenden Tor. Seine Leistungen waren maßgeblich für Nigerias unerwarteten Triumph.
Odion Ighalo
Odion Ighalo wurde mit fünf Toren in sechs Spielen Torschützenkönig des Afrika-Cups 2019. Seine treffsicheren Leistungen brachten ihm einen Platz im Team des Turniers ein, als Nigeria in Ägypten die Bronzemedaille gewann.


2 Kommentare
Okocha gewann bei jedem Afrika-Cup, an dem er teilnahm, eine Medaille. Das ist wirklich unberechenbar.
Daumen hoch, Bruder @Sly. Du bist viel besser als die anderen.